Archiv der Kategorie: Lelos Asienblog

Volunteering

Gestern sind wir zu Besuch in einem Waisenhaus gewesen.
Ich bin sehr begeistert von den Kindern dort und freue mich schon darauf mitzuhelfen und miteinzusteigen und bin gespannt was ich dort erreichen kann und wie ich zurecht komme.
Kaum dort angekommen, wurde ich schon in Beschlag genommen und habe das Gesicht bemalt bekommen. 

Maya, die Leiterin des Waisenhauses, betreut um die 17 Kinder. Der älteste ist 13. Obwohl Maya kaum Englisch spricht, macht sie einen sehr seriösen und herzlichen Eindruck. Ich bin froh, im Garden of Hope gelandet zu sein, da hier viel Wert auf Transparenz gelegt wird und es sehr viel familiärer und kleiner ist als bei großen Organisationen, weshalb ich das Gefühl habe hier auf die Leute vertrauen zu können und weiß das ich mich hier selbst einbringen kann. Was nicht immer einfach ist, denn es ist schwieriger sich selbst zu motivieren und sich einzubringen ohne das jemand hinter einem steht der einem sagt was man tun soll. Doch gerade dieser Herausforderung gilt es sich zu stellen.

Heute sind wir wieder nach Tamel gefahren um ein paar Besorgungen zu erledigen. Wer noch nie in diesem Land Bus gefahren ist kann sich das hier schwer vorstellen. Ich sage es mal so: wenn man denkt der Bus ist voll weil alle Plätze mindestens doppelt belegt sind und alle schon enger als eng beieinander stehen, wird man an der nächsten Haltestelle vom Gegenteil überzeugt. Es „passt“ immernoch jemand rein. Egal ob sich schon bereits zwei Leute am Dach und den Fenstern festhalten; was nicht passt wird passend gemacht! Mit offener Tür wird ohnehin gefahren. In Deutschland undenkbar – hier Alltag.

 Tamel ist wirklich ganz anders als alles was ich bisher gesehen habe. Es gibt einige sehr schöne Ecken, wie zum Beispiel das Funky Buddha oder das Places. Nicht unbedingt zu Nepali Preisen, aber doch eine sehr schöne Atmosphäre. Generell das feeling in der Stadt ist einzigartig. Der verwirrende Verkehr, die Frauen die auf der Straße ihr Gemüse verkaufen, die Nepalis die dich regelrecht anstarren, die staubige Luft und die ewige Kette an bunten touri Läden die sich die Straße entlang zieht, das alles macht es gerade aus!

Ich bin froh hier zu sein, auch wenn es nicht ganz einfach ist sich einzuleben in diesem gigantischen Gewusel. Ich bin gespannt wohin mich meine Reise führt, auf die Bekanntschaften die ich machen werde und auch meine persönliche Entwicklung. Ich bin gespannt die Unterschiede dieses Landes, das es grade nicht ganz einfach hat, zu sehen und zu erleben. 

Ich freue mich über jeden der auf meinem Blog untwerwegs ist und mich somit auf meiner Reise begleitet! 

   
   

  

Ankommen

Nepal.

Zwei Stunden Flug nach Istanbul, gute weitere zwei Stunden an diesem unglaublichen Flughafen und dann 9 Stunden Flug nach Kathmandu.

Schon am Flughafen merkt man: Alles dauert mindestens doppelt so lange, doch die Menschen sind viel freundlicher.

Von dort aus holt uns Krishna ab und wir fahren zum Garden of Hope, was die nächsten 3 Monate unser Zuhause sein wird.

Kaum kommen wir an, geht es auch schon direkt los nach Tamel, die Stadt besichtigen.

Es ist unglaublich hier, unglaublich anders aber wunderschön!